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...Tillmann ist einfach da! Gnadenlos, genial und giftig, präsent, powerful und potent boten die 3 charismatisch im Hintergrund bleibenden Power-Musiker eine höchst unterhaltsame Darbietung von neuen deutschen Wellen. Eine nicht erfüllbare Aussage? Von wegen !!! Tillmann ist durch die professionelle Bühnenpräsenz nicht darauf angewiesen, mit Effekten zu glänzen. Und die prägnanten Worte runden das Universum ab, im kleinen wie im Großen...

(woidmen, veröffentlicht 2009)

 

...das Ding könnte eine breitere Masse ansprechen ohne sich anzubiedern. Auf eigentümliche Weise interessant...

(Benzol Mag, veröffentlicht 2006) 

 

...bei diesem Song kann ich mir vorstellen, wie Tausende von Fans den Chorus mitsingen. Auch der zweite Track „Blütenrausch“ weiß durchaus zu gefallen, und vor allem wieder beim Refrain, der melodisch und frech dargeboten wird. Das drauf folgende „Keine Zeit“ ist auch nicht von schlechten Eltern und „Schwimmen im Meer“ besticht (mal wieder) durch einen richtig geilen Refrain...

(Walls of Fire, veröffentlicht 2006) 

 

...An interesting newcomer from South Germany. The opener GELD, GOLD und GLÜCKLICHSEIN is a hit and rocks straight forward! This is real a masterpiece of a song. The vocals remind me on some NEUE DEUTSCHE WELLE songs. Same feeling I got on the song TOTAL NORMAL. With BLÜTENRAUSCH they can hold the high standard and reminds me of a mix of SPORTFREUNDE STILLER and the NDW. KEINE ZEIT is more a relaxed track who fits perfect to this band too, but after that furious opening some weaker tracks following. The cover-version of the NDW hit EISBÄR is great. I think this will be a hit again after all the years. KARUSSEL and HERR DEHMEL are again straight forward before the CD turns into the chapter GESCHICHTEN AUS DEM ALL, which are more experimental as the other tracks and tell a little story about the space. Really great! Maybe 14 tracks are too long for that debut, but I like it and I think this band will make their way! Welcome in the Rock circus!

(DareDevil, veröffentlicht 2006)

 

...Bei 'ner Kapelle, die TILLMANN heißt, kann man nicht vorsichtig genug sein. Umgehend schießen einem die üblen deutschsprachigen "Spex"-Combos in den Sinn, die man um jeden Preis zu meiden hat, will man sich nicht mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Boden wälzen müssen. Aber bereits der Albumtitel läßt die Hoffnung aufkeimen, dass sich das Trio den Schlaumeier-Krempel klemmt und stattdessen ein bisschen Coolness vorhanden ist, die womöglich sogar in Songs kanalisiert wird, die rocken. Und tatsächlich: Die Songs von "Vorsicht, Fahrstuhl!" rocken. Die Bayern haben kapiert, dass es auch bei Indie-Mucke mit deutschen Texten möglich und erlaubt ist, den Verzerrer anzuschmeißen und nicht wie 'ne drittklassige Schülerband zu klingen. Warum checken das nicht noch mehr Kapellen aus dieser Ecke? So kompliziert ist es eigentlich nicht. Für TILLMANN ist die Unwissenheit der Konkurrenz allerdings umso besser, denn somit bleiben mehr potenzielle Käufer für ihre Scheiben übrig. Wer sich davon überzeugen möchte, dass all das Beschriebene der Wahrheit entspricht und die Kohle bei dem Trio gut angelegt wäre, ist bei Tracks wie 'Geld, Gold & Glücklichsein' oder den hitverdächtigen 'Schwimmen im Meer' und 'Blütenrausch' bestens aufgehoben. Mit Melodien, die oftmals angenehme Melancholie verbreiten, Grooves, die Bock auf Live-Gigs machen, anstatt nur die Untermalung vergeistigten Pseudo-Geschwurbels zu sein, und bodenständig-smarten Texten haken sich diese Songs in den Denkkasten und sind nicht mehr rauszukriegen. Demgegenüber stehen glücklicherweise kein wirklicher Ausfall (wobei 'Total normal' und die Strophen von 'Herr Dehmel' ein bisschen schrill sind), sondern weiterer guter Stoff wie 'Wenn ich mal groß bin', 'Karussell' und der GRAUZONE-Top-Ten-Hit 'Eisbär’, der die an einigen Stellen durchkommende NDW-Affinität der Band noch mal deutlich dokumentiert. All das macht "Vorsicht, Fahrstuhl!" zu einer gelungenen Platte, und wie bereits angedeutet: Die Unverkrampftheit, mit der TILLMANN zu Werke gehen, verbunden mit kompositorischer Qualität ist es, die das Trio zwar nicht völlig allein auf dem Feld hochwertiger deutschsprachiger (alternativer) Rockmusik rumlaufen läßt, aber es hat zusammen mit einer Handvoll anderer Kapellen erschreckend viel Platz. Und wem es darüber hinaus gelingt, in einem Liebeslied wie 'Blütenrausch' die Textzeile "Die Erde kreist um meinen Kopf und klopft als Schaf an meine Hintertür" unterzubringen, ohne dass es peinlich wird, hat Unterstützung verdient.

(Powermetal, veröffentlicht 2006) 

 

...TILLMANN bieten Texte, die weder banal, noch zu verschroben, weder zu albern, noch zu erzieherisch sind, vielmehr die vielen kleine Dinge zum Thema haben, die einem das Leben tagtäglich zwischen die Füße wirft, dazu Powerrock mit fetten Gitarren, gelungenen Melodien und ordentlich Wumms. Das kann sich wirklich hören lassen...

(Blueprint, veröffentlicht 2006)

 

...aber das hält die jungs nicht davon ab schwer nach vorne preschende, archrockende sounds auf den markt zu schmeissen, die mit ner satten prise punkrock ausgestattet direkt aufs tanzbein zielen. gesungen wird deutsch, was hier auch nicht richtiger sein könnte. irgendwie könnte ich mir den sound mit englischen texten nicht wirklich vorstellen. und letztlich passt natürlich auch der traurige eisbär - song gut ins konzept. alles in allem ne ansprechende scheibe, die sich so richtig erst nach mehrmaligem hören entfaltet...

(Blümchentapete, veröffentlicht 2006)

 

...als besonderes Schmankerl wartet die Band mit einem Cover des Grauzone-Songs "Eisbär" auf, der 1981 in den deutschen Top 10 landete. Neben dem Remake des NDW-Hits ragen auf dem Silberling insbesondere der kraftvolle Opener "Geld, Gold & Glücklichsein", die Hymnen "Keine Zeit" und "Wachs Auf Die Haut" sowie der verträumte Track "Weltraumfee" heraus. Alles in allem ist dem süddeutschen Trio mit "Vorsicht, Fahrstuhl!" nach "Blutroter Stein" (1998) und "Gott Der Stadt" (1999) ein sehr melodienverliebter Drittling gelungen, der vom druckvollen Gitarrensound und der klaren Stimme des Sängers Thomas Kiemle lebt.....

(Elektrolurch, veröffentlicht 2006)

 

Tillmann, das bayrische Trio aus Augsburg und München geben dem geneigten Hörer mit „Vorsicht Fahrstuhl!“ so richtig was auf die Ohren und obwohl ich selten eine konfusere Bandinfo gesehen habe weiß die Mucke größtenteils zu überzeugen. Das Ganze geht echt volles Karacho ins Ohr, mit fettem Gitarrenbrett, deutschen Texten und wuchtigen Sounds wird man richtiggehend geplättet. Mit ihrer mittlerweile dritten CD halten die Herren Kiemle, Kandler und Scholz ihren Kurs und zeigen dass Deutschpop nicht kuschelig sein muss sondern auch richtig auf die Ohren gehen kann. In Track 10 erinnern sie zu Beginn ein wenig an die bekannten EAV, der Eindruck verflüchtigt sich allerdings ziemlich bald wieder. Hauptsache laut und voll auf die 12, so kann man die CD beschreiben, die nun seit knapp 2 Stunden in meinem Player rotiert und mir noch immer nicht langweilig geworden ist. Gerechnet hätte ich bei einer Deutschpop Combo nicht damit, aber sie gefallen und wissen mit ihrem Konzept zu überzeugen. Genauer machen sie deutschsprachigen Post-NDW/Indie-Pop-Rock, eine sehr lange Bezeichnung, die allerdings alles ausdrückt was die Jungs da vertonen...

(Osnametal, veröffentlicht 2006)

 

Wir sind Helden, Sportfreunde Stiller oder Silbermond, diese Bands sind ja eigentlich vom Ansatz teilweise gar nicht so schlecht, vor allem mit Silbermond kann ich mich noch anfreunden. Aber warum machen es diese Bands nicht so wie zum Beispiel eine Band, die hier um die Ecke herkommt. Eine Band, die zum Teil aus Münchnern und zum Teil aus Augsburgern besteht. Sie schlagen auch grob in die Kerbe der oben genannten Bands, nur sind sie wesentlich rockiger und Metallastiger und außerdem geben sie sich wesentlich mehr Mühe auch anspruchsvolle Riffs und Riff-Folgen für Ihre Songs zu verwenden. Heraus kommt eine Mischung aus Pop und Rock mit einer kleinen Brise Metal, die auch das Metallerherz erwärmen kann...

(music discovery, veröffentlicht 2006)

 

...die Spiele sind eröffnet. Mit einer erstklassigen Reminiszenz an den längst verblichenen Fehlfarben-Paul starten die wundervollen Wucht-Pop-Rocker von TILLMANN durch in ein Album, das von Zeit zu Zeit wahre Glanztaten heraufbeschwört. Man höre nur die großartige Quadrophonie Geschichten aus dem All“. Songs, die sich immer wieder aufbäumen, geradeso, als wollten sie es uns nun und für alle Male beweisen: Auch ein gebrochenes Herz bleibt Trumpf!!! Ich muss gestehen, zu Beginn des Albums erst einmal verwirrt gewesen zu sein. Woran das lag? Vielleicht daran, dass TILLMANN jenes Kunststück gelingt, ehrlich zu wollen sein und peinlich erst gar nicht zu können. Wenn sich auch manches erst auf den dritten Blick offenbart. So beispielsweise die Texte. TILLMANN wählen simple Worte, meist ohne die nahe liegenden zu dreschen. Sie catchen Hooks, ohne zu verschweigen, wem denn nun das ein oder andere entliehen ist. Und genau das ist es, das VORSICHT FAHRSTUHL so verdammt prima macht.

(noisy neighbours, veröffentlicht 2006)

 

...der erste Blick aufs Cover der Tillmann-CD lies mich erstmal schlucken: wieder mal was deutschsprachiges undergroundiges - geht ja öfter mal in die Hose und ist für mich als leidgeplagten Reviewer oftmals nur schwer konsumierbar. Die ersten Takte von "Geld, Gold & Glücklichsein" ließen mich jedoch schon mal erstaunt aufhören: das Trio rotzt sich in bester Ärzte-Manier durch den Track, die Gitarre brät heftig, Melodieführung ist sehr gelungen und der Gesang überzeugt ebenfalls. Danach wird es eher noch besser und mit ein absoluter Höhepunkt ist die Coverversion des NDW-Klassikers "Eisbär", alter Schwede, Tillmann haben da eine astreine, schleppende Metalnummer draus gestrickt - sehr genial! Die restlichen Tracks rocken ebenfalls derbst ab und verblüffen durchweg mit effektiven Melodien und Hooklines. Zudem knallt die Produktion amtlich, vor allem die Gitarre wird sehr gut in Szene gesetzt. Ich bin schwerstens überrascht von dieser Scheibe und lasse verdiente 8 Punkte springen, die haben sich die Jungs allerdings auch schwerstens verdient!

(Pandaimonix, veröffentlicht 2006)

 

...die Band heißt Tillmann, die Platte „Vorsicht, Fahrstuhl!“ Alleine das ist irgendwie schon ein Statement. Und jetzt? Fangen wir erst mal mit dem einfacheren Teil an: der Musik. Die dröhnt schön druckvoll aus den Boxen. Die Melodieführung ist bei den meisten Songs auch geglückt. Von Wucht-Pop ist die Rede, und das passt auch. Man darf auch ruhig von Rock sprechen. Mein Favorit: Das dissonante „Total normal“, das sich in einer Refrain-Erruption auflöst. Schließlich schrammelt Tom Thomas Kiemle – der gleichzeitig auch fürs Singen zuständig ist – oftmals verzerrte Akkorde vor sich her. Die Text des Trios sind – ihr ahnt es schon – abgehoben und abstrakt. Das mag manch einer genial finden. Ich bin indes nicht der Typ, der auf (ein grauenhafter Begriff!) Interpretationsfreiheit steht.

(soundbase, veröffentlicht 2006)

 

...deutschrock vom feinsten gab es dann vom augsburger trio tillmann. mal rockig-frech, mal ruhig-nachdenklich, aber textlich immer unnachahmlich zeigten die jungs, warum sie der "unangepasste soundbastard" sind, als den sie sich gerne selbst bezeichnen.
[pfaffenhofener kurier, 19.07.04]

Die Schwaben outen sich als gnadenlose Romantiker und experimentieren zwischen Lyrik und Liebe, immer auf der Suche nach dem "tränenmeer".
[zentralnerv, 01.04.02]

frisch, klar und neu klingen tillmann aus augsburg. ein breites spektrum an stilen spiegelt stimmungen und gefühlswelten wider. jeder song erlaubt dabei andere definitionen, ob nun als powerrock, mittelalterliches minnelied, punkkracher oder jazzig angehauchte ballade.
[blitz/chemnitz, 15.03.02]

lyrischer powerrock mit gothic-einflüssen, wave-groove, der als krach-pop mit edelcharakter und deutschsprachig in die gehörgänge kriecht, bis der bunker wackelt.
[stadtstreicher/chemnitz, 01.03.02]

...ihr neues, 2000er werk (mini-album) - 5 songs, die das leben in der stadt auf eigenständige weise begreifbar nahe bringen! musikalisch im alternativ-post-nirvana-indie-rock angesiedelt mit frischem beat und angenehmem sänger - ja, das wird freunde finden!
[amöbenklang, 01.07.01]

Gernzüberschreitende Stilsicherheit im Quartett: Die Band fusioniert verschiedene Versatzstücke der Pop-Historie zu einem neuen Ganzen.
[Augsburger Allgemeine, 02.02.00]

mit der cd (gott der stadt) zieht tillmann alle register und geht durch alle welten der gefühle.
[meitinger stadtzeitung, 02.02.00]

Klarer, frischer Sound, ein Repertoire von der popjazz-angehauchten Ballade bis hin zu virtuosen Orgel- und Violinsoli, vom knackigen Rockknaller bis zum Minnelied. 'tillmann' setzt auf stilistische Bandbreite. Und auf eines legt die Band besonderen Wert: auf verständliche Texte, auf deutsch-sprachige Lyrik.
[Donauwörther Zeitung, 28.01.00]

den independent-rockern ist mit ihrem neuen silberling "gott der stadt" wieder ein durch und durch professionell gemachtes und musikalisch mehr als überzeugendes werk gelungen.
[aichacher anzeiger, 19.01.00]

"gott der stadt" ist keine ansammlung selbstgebastelter songs. die fünf titel verschmelzen teilweise sogar nahtlos zu einem konzeptalbum. die qualitätsdichte ist erstaunlich, der einsatz verschiedener stile vielfältig.
[aichacher zeitung, 15.01.00]




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